Serie FSL-U-ZAS

Zuluft- und Abluftgeräte mit Sekundärluftbeimischung

Anschlussfertige dezentrale Lüftungsgeräte für Zuluft und Abluft, mit Sekundärluftbeimischung, Wärmeübertragern und ganzjährige Wärmerückgewinnung, zur komfortablen Temperierung, Belüftung und Entlüftung von Räumen

  • Akustisch optimierte EC-Ventilatoren mit niedriger spezifischer Ventilatorleistung, nach EN 13779, Kategorie SFP-1
  • Plattenwärmeübertrager zur Wärmerückgewinnung (Luft-Luft)
  • Wärmeübertrager zum Heizen und Kühlen als 2- oder 4-Leiter-System
  • Reduzierung der Feinstaub- und Pollenbelastung durch integrierte Luftfilter, nach VDI 6022, Filterklasse Außenluft F7 und Abluft G3
  • Abnehmbares Lüftungsgitter ermöglicht Zugang für Wartung und Instandhaltung aller Komponenten
  • Ganzjährig kondensatfreier Betrieb
  • Motorisierte Absperrklappen, stromlos geschlossen
  • Motorisierte Sekundärluftbeimischung zur Erhöhung der thermischen Leistung
  • Speziell auf dezentrale Lüftungsgeräte ausgelegte und modular aufgebaute Regelung FSL-CONTROL II
  • Besonders geringe Höhe im Bereich des Systembodens
  • Projektspezifische Höhe der Oberkante des Lüftungsgitters möglich


Optionale Ausstattung und Zubehör

  • Luftqualitätsfühler
  • Außenlufttemperaturfühler
  • Rücklaufverschraubungen
  • Rohrhülsen zum Einbau von DB-Stützen

FSL-U-ZAS 00239431_0


  • Anwendung
  • Beschreibung

Anwendung

  • Dezentrale Zuluft- und Abluftgeräte mit Sekundärluftbeimischung der Serie FSL-U-ZAS zum Einbau in Doppel- und Hohlraumböden
  • Be- und Entlüftung von Räumen, vorzugsweise bis 6 m Raumtiefe
  • 2- oder 4-Leiter-Wärmeübertrager zur komfortablen Raumtemperierung
  • Energetische Vorteile durch Wasser als Medium zum Heizen und Kühlen
  • Zuluftausströmung nach dem Misch-Quellluft-Prinzip
  • Für Neubau-, Sanierungs- und Revitalisierungsprojekte
  • Einsatz beispielsweise in Büroräumen, Besprechungsräumen und Räumen mit raumhoher Verglasung

Besondere Merkmale

  • 2 energieeffiziente und akustisch optimierte EC-Ventilatoren mit niedriger spezifischer Ventilatorleistung, nach EN 13779, Kategorie SFP-1
  • Leistungserhöhung durch Sekundärluftbeimischung
  • Zuluftführung nach dem Misch-Quellluft-Prinzip
  • Hygienisch getestet und zertifiziert nach VDI 6022
  • Durch kompakte Bauweise für Sanierungsprojekte besonders geeignet
  • Üblicherweise zur Raumtemperierung keine weiteren Heiz- und Kühlflächen erforderlich
  • Bedarfsabhängige Be- und Entlüftung durch Überwachung der Raumluftqualität möglich

Varianten

Wärmeübertrager

  • 2: 2-Leiter-Systeme
  • 4: 4-Leiter-Systeme


Anordnung der Wasseranschlüsse

Zur Definition von rechts und links gilt die Blickrichtung von Innen nach Außen. Bei der Rechtsausführung befinden sich Wasseranschlüsse und Fortluftöffnung rechts. Funktionsbedingt ist die Linksausführung gespiegelt, sodass sich die Fortluftöffnung dann ebenfalls links befindet.

  • AR: Rechtsausführung
  • AL: Linksausführung

Bauteile und Eigenschaften

  • Energieeffiziente EC-Ventilatoren für Zuluft und Abluft
  • Kreuzstrom-Plattenwärmeübertrager zur Wärmerückgewinnung
  • Luft-Wasser-Wärmeübertrager für Zweileiter- oder Vierleiter-Systeme
  • Absperrklappen mit Stellantrieb für Außenluft und Fortluft, stromlos geschlossen, um unkontrollierte Luftströmungen zu verhindern
  • Sekundärluftklappe zur Sekundärluftbeimischung
  • Außenluftfilter F7 und Abluftfilter G3
  • Regelung FSL-CONTROL II als Master oder Slave
  • Separate Regelungsbox zum Anschluss externer regelungstechnischen Komponenten
  • Echtzeituhr (Real time clock), optional
  • Schnittstelle nach BACnet, Modbus oder LON, optional
  • Luftqualitätsfühler (VOC), nur Master, optional
  • Zulufttemperaturfühler
  • Außenlufttemperaturfühler, nur Master, optional
  • Heizventil
  • Kühlventil, nur Vierleiter-System
  • Rücklaufverschraubung(en)
  • 2 im Gerät befindliche Rohrhülsen zum Einbau von DB-Stützen M16 als Gewindestützen bis Nennpunktlasten PN = 3 kN – 5 kN im Rasterabstand von 350 – 450 mm. (Da die Verwendung einer M16-Kontermutter nicht möglich ist, ist ein Stützensicherungskleber „Kleiberit 504.0“ zu verwenden.), optional

Ergänzende Produkte

  • Lüftungsgitter für Bodeneinbau
  • Anschlussschläuche

Konstruktionsmerkmale

  • Gehäuse mit besonders geringer Höhe im Bereich des Systembodens
  • Projektspezifische Höhe der Oberkante des Lüftungsgitters möglich
  • Zugang zur Wartung und Instandhaltung aller Komponenten durch die Einbauöffnung des Lüftungsgitters
  • Justierfüße zum Ausgleich von Rohbautoleranzen
  • Wasseranschlüsse des Wärmeübertragers mit Überwürfen G½", flachdichtend

Materialien und Oberflächen

  • Gehäuse, Filterdeckel, Ventilatoren und Justierfüße aus verzinktem Stahlblech
  • Wärmeübertrager aus Kupferrohren und Aluminiumlamellen
  • Plattenwärmeübertrager aus Aluminium
  • Zuluftfilter F7, Medium aus synthetischen Fasern, Rahmen aus Vliesstoff
  • Abluftfilter G3, Medium aus Chemiefasern
  • Dichtungen aus geschlossenporigem Material
  • Auskleidung aus Mineralwolle
  • Gehäuse pulverbeschichtet RAL 9005, tiefschwarz


Mineralwolle

  • Nach EN 13501, Baustoffklasse A1, nicht brennbar
  • RAL-Gütezeichen RAL-GZ 388
  • Hygienisch unbedenklich durch hohe Biolöslichkeit, nach TRGS 905 sowie EU-Richtlinie 97/69/EG
  • Durch aufkaschiertes Glasseidengewebe vor Abrieb durch strömende Luft bis max. 20 m/s geschützt
  • Inert gegenüber Pilz- und Bakterienwachstum

Normen und Richtlinien

  • Erfüllt die Anforderungen der VDI 6035 und der VDMA 24390
  • Erfüllt die Anforderungen der Verordnung (EU) Nr. 1253/2014 (Anforderungen an die umweltgerechte Gestaltung von Lüftungsanlagen) zur Durchführung der Richtlinie 2009/125/EG (ErP-Richtlinie)
  • Hygienezertifikate nach VDI 6022

Instandhaltung

  • Überprüfung und Reinigung nach VDI 6022
  • Reinigung mit haushaltsüblichen, nicht aggressiven Reinigern
  • Die Einbauöffnung des Lüftungsgitters ermöglicht einfachen Zugang zur Wartung und Instandhaltung
  • Wärmeübertrager bei Bedarf mit Industriestaubsaugern absaugen
  • Einfacher Filterwechsel durch abnehmbares Lüftungsgitter

Technische Information

Funktion, Technische Daten, Schnellauslegung, Ausschreibungstext, Bestellschlüssel

  • Funktion
  • Technische Daten
  • Schnellauslegung
  • Ausschreibungstext
  • Bestellschlüssel

Funktionsbeschreibung

Dezentrale Zuluft- und Abluftgeräte mit Sekundärluftbeimischung be- und entlüften den Raum und decken die Kühl- und Heizlast ab.

Die Außenluft wird von einem EC-Radialventilator angesaugt und strömt durch eine motorisierte Absperrklappe, den Feinstaubfilter F7und die Sekundärluftklappe.

Nach dem Ventilator strömt die Außenluft durch den Plattenwärmeübertrager zur Wärmerückgewinnung und den Wärmeübertrager zum Heizen und/oder Kühlen.

Die Zuluft strömt nach dem Misch-Quellluft-Prinzip in den Raum.

Der Außenluft wird Sekundärluft, gesteuert durch die Sekundärluftklappe, beigemischt, um den Zuluftvolumenstrom und damit die thermische Leistung zu erhöhen.

Die Abluft strömt durch ein Grobstaubfilter G3, den Plattenwärmeübertrager, den Abluftventilator und eine motorisierte Absperrklappe als Fortluft ins Freie.

Zur Nachtauskühlung öffnet eine motorisierte Absperrklappe einen alternativen Abluftkanal, um die Abluft unter Umgehung des Plattenwärmeübertragers direkt zum Abluftventilator zu führen.

Breite

1100 mm

Höhe

150 mm unter dem Systemboden, Oberkante Lüftungsgitter projektspezifisch, mindestens 196 mm

Tiefe

860 mm

Gittertiefe

340 mm

Außenluftvolumenstrom

0 – 33 l/s oder 0 – 120 m³/h

Zuluftvolumenstrom

150 m³/h

Kühlleistung

427 W

Heizleistung

1460 W

Maximaler Betriebsdruck wasserseitig

6 bar

Maximale Betriebstemperatur

60 °C

Schallleistungspegel

41 dB(A) bei 33 l/s oder 120 m³/h

Versorgungsspannung

230 V AC ±10 %, 50/60 Hz


FSL-U-ZAS (Auslegungsbeispiele)

Außenluftvolumenstrom

l/s

25

25

33

Außenluftvolumenstrom

m³/h

90

90

120

Zuluftvolumenstrom

l/s

25

42

42

Zuluftvolumenstrom

m³/h

90

150

150

Gesamtkühlleistung

W

299

414

427

Raumkühlleistung

W

225

311

306

Temperatur der Luft nach WRG

°C

28,6

28,2

28,6

Relative Feuchte der Luft nach WRG

%

49,0

51,0

49,1

Wassergehalt

g/kg

11,9

11,9

12,0

Zulufttemperatur

°C

18,5

19,8

19,9

Kondensat

g/h

0

0

0

Wasservolumenstrom

l/h

70

80

80

Wassereintrittstemperatur

°C

16,0

16,0

16,0

Wasseraustrittstemperatur

°C

19,7

20,4

20,6

Druckverlust wasserseitig

kPa

6,7

8,4

8,4

Gesamtheizleistung

W

844

1290

1460

Raumheizleistung

W

445

631

651

Temperatur der Luft nach WRG

°C

9,0

9,0

6,5

Zulufttemperatur

°C

35,8

33,6

34,0

Wasservolumenstrom

l/h

30

50

60

Wassereintrittstemperatur

°C

50,0

50,0

50,0

Wasseraustrittstemperatur

°C

25,7

27,7

29,0

Druckverlust wasserseitig

kPa

1,3

3,3

4,6


Dezentrale Zuluft- und Abluftgeräte mit Sekundärluftbeimischung zum Einbau in Doppel- und Hohlraumböden. Zur kontrollierten Be- und Entlüftung von Räumen, Aufrechterhaltung einer komfortablen Raumtemperatur und Luftqualität.

Funktionsfähiges Gerät, bestehend aus dem Gehäuse, Bauteilen zur Luftaufbereitung, elektrischen und regelungstechnischen Komponenten.

Geräte enthalten energieeffiziente EC-Ventilatoren für Zuluft und Abluft, Kreuzstrom-Plattenwärmeübertrager zur Wärmerückgewinnung und Luft-Wasser-Wärmeübertrager für 2- oder 4-Leiter-Systeme, Feinstaubfilter F7 für Zuluft und Grobstaubfilter G3 für Abluft, Absperrklappen und eine Sekundärluftklappe jeweils mit Stellantrieb.

Elektrische und regelungstechnische Komponenten innerhalb des Gerätes werkseitig verdrahtet. Separate Regelungsbox zum Anschluss externer regelungstechnischen Komponenten mit ca. 1 m langer Verbindungsleitung zum Gerät.

Wasseranschlüsse mit Überwurf G½, flachdichtend.

Hygieneanforderungen nach VDI 6022. Nach Richtlinie 2009/125/EG (ErP), Energieeffizienzklasse A.

Besondere Merkmale

  • 2 energieeffiziente und akustisch optimierte EC-Ventilatoren mit niedriger spezifischer Ventilatorleistung, nach EN 13779, Kategorie SFP-1
  • Leistungserhöhung durch Sekundärluftbeimischung
  • Zuluftführung nach dem Misch-Quellluft-Prinzip
  • Hygienisch getestet und zertifiziert nach VDI 6022
  • Durch kompakte Bauweise für Sanierungsprojekte besonders geeignet
  • Üblicherweise zur Raumtemperierung keine weiteren Heiz- und Kühlflächen erforderlich
  • Bedarfsabhängige Be- und Entlüftung durch Überwachung der Raumluftqualität möglich

Materialien und Oberflächen

  • Gehäuse, Filterdeckel, Ventilatoren und Justierfüße aus verzinktem Stahlblech
  • Wärmeübertrager aus Kupferrohren und Aluminiumlamellen
  • Plattenwärmeübertrager aus Aluminium
  • Zuluftfilter F7, Medium aus synthetischen Fasern, Rahmen aus Vliesstoff
  • Abluftfilter G3, Medium aus Chemiefasern
  • Dichtungen aus geschlossenporigem Material
  • Auskleidung aus Mineralwolle
  • Gehäuse pulverbeschichtet RAL 9005, tiefschwarz


Mineralwolle

  • Nach EN 13501, Baustoffklasse A1, nicht brennbar
  • RAL-Gütezeichen RAL-GZ 388
  • Hygienisch unbedenklich durch hohe Biolöslichkeit, nach TRGS 905 sowie EU-Richtlinie 97/69/EG
  • Durch aufkaschiertes Glasseidengewebe vor Abrieb durch strömende Luft bis max. 20 m/s geschützt
  • Inert gegenüber Pilz- und Bakterienwachstum

Technische Daten

  • Breite: 1100 mm
  • Höhe: 150 mm unter dem Systemboden, Oberkante Lüftungsgitter projektspezifisch, mindestens 196 mm
  • Tiefe: 860 mm
  • Gittertiefe: 340 mm
  • Außenluftvolumenstrom: 0 – 33 l/s oder 0 – 120 m³/h
  • Zuluftvolumenstrom: Maximal 42 l/s oder 150 m³/h
  • Kühlleistung: Maximal 730 W
  • Heizleistung: Maximal 1980 W
  • Vorlauftemperatur Heizen: Maximal 60 °C
  • Maximaler Betriebsdruck wasserseitig: 6 bar
  • Schallleistungspegel: 41 dB(A) bei 33 l/s oder 120 m³/h
  • Versorgungsspannung: 230 V AC ±10 %, 50/60 Hz

Regelung FSL-CONTROL II

Modular aufgebaute Regelung für dezentrale Lüftungsgeräte zur Einzelraumregelung. Das System steuert und schaltet die Ventile, Stellantriebe und Ventilatoren der Lüftungsgeräte, um die Komfortparameter des Raumes bedarfsgerecht und energieeffizient zu erreichen. Durch vielfältige Funktionalitäten, Fühler und Erweiterungen sind individuelle Regelungskonzepte möglich. Dazu gehört auch die Integration in die Gebäudeleittechnik.

Regelmodul (Grundplatine)

Das Regelmodul steuert entsprechend den Vorgaben des Raummoduls die Ventile, Stellantriebe und Ventilatoren des Lüftungsgerätes.

  • 1 Regelmodul pro Lüftungsgerät
  • Regelmodul im Lüftungsgerät integriert und verdrahtet
  • Kaskadenregelung der Raum- und Zulufttemperatur unter Einhaltung eines Mindestaußenluft-Volumenstroms
  • Regelung mit 3 Betriebsarten: Anwesend, Bereitschaft, Abwesend
  • Frostschutz durch Abschalten der Ventilatoren, Schließen der Absperrklappen und Öffnen des Heizventils
  • Konfiguration im Speicher und damit bei Stromausfall gesichert
  • Maximal fünfstufige Ansteuerung der Zuluft- und Abluftventilatoren
  • 3 Digitaleingänge
  • 2 Temperatureingänge
  • 5 Digitalausgänge
  • 4 Analogausgänge
  • 2 PWM-Ausgänge

Raummodul (Masterplatine)

Das Raummodul ist die zentrale Regelungseinheit eines Raumes. Raumtemperatur und Luftqualität sowie Vorgaben zur Betriebsart werden hier aufgeschaltet. Das Raummodul steuert die Regelmodule mindestens eines Lüftungsgerätes.

  • Mindestens ein Raummodul pro Raum
  • 4 Digitaleingänge
  • 2 Analogeingänge
  • 2 Temperatureingänge
  • 2 Digitalausgänge
  • 2 Analogausgänge
  • Steckplatz zum Anschluss Feuchtefühler
  • Steckplatz zum Anschluss Luftqualitätsfühler (VOC)
  • Steckplatz für Schnittstellen LonWorks LON-FTT10, BACnet MS/TP oder Modbus RTU
  • Steckplatz für Echtzeituhr (RTC)

Temperaturfühler

Temperaturfühler zur Messung der Zuluft- und Ablufttemperatur.

  • Master: 3 Temperaturfühler, Salve: 2 Temperaturfühler
  • Sensor : NTC
  • Messbereich: 0 – 40 °C
  • Widerstand: 10 kΩ bei 25 °C

Luftqualitätsfühler

Luftqualitätsfühler zur bedarfsgerechten Steuerung der Ventilatorstufe.

  • Master: 1 Luftqualitätsfühler
  • Sensor: Mikro-Metalloxid-Halbleiter zur Messung der Konzentration von flüchtigen organischen Stoffen (VOC)
  • Die VOC-Konzentration korreliert mit der CO2-Konzentration der Raumluft
  • Erfasst werden unter anderen, Alkohole, Aldehyde, Ketone, Ester, Terpene, Aromate und Alkene
  • Messbereich: 0 – 2000 ppm
  • Erhöhte Erkennungsrate
  • Selbsttest
  • Automatische Nullpunktkorrektur
  • Betriebstemperatur: 0 – 50 °C

Ventil mit Stellantrieb

Durchgangs-Kleinventil mit thermoelektrischem Stellantrieb zur bedarfsgerechten Steuerung des Wasserdurchflusses der Wärmeübertrager.


Ventil

  • Nenngröße: DN 10
  • Nenndruck: PN 16
  • kVs-Wert: 0,25, 0,40, 0,63 oder 1,0
  • Maximal zulässiger Differenzdruck: 100 kPa
  • Maximal zulässige Medientemperatur: 110 °C
  • Gehäuse aus Rotguss (RG5)
  • Kegel und Ventilsitz aus Messing


Stellantrieb

  • Stellkraft: 100 N
  • Nennhub: 4 mm
  • Stellzeit: 30 s/mm
  • Ventiladapter 10 VA

Raumbediengerät

Raumbediengerät mit Stufenschaltung.

  • Master: 1 Raumbediengerät
  • Mit Raumtemperaturfühler, Sollwertsteller, Taster, Kontrollleuchte, dreistufigem Ventilatorschalter und Betriebsartenschalter (Automatik, Aus)
  • Sensor: NTC, 20 kΩ bei 25 °C
  • Abmessungen: 99 × 104 × 30 mm (B × H × T)

Echtzeituhr (RTC)

Echtzeituhr zur Erweiterung des Funktionsumfangs des Raummoduls.

  • Master: 1 Echtzeituhr
  • Zum Einbau auf Steckplatz des Raummoduls
  • Ermöglicht Zeitprogramm für sieben Tage mit jeweils 5 Schaltpunkten
  • Automatische Umschaltung zwischen Sommerzeit und Winterzeit
  • Steuerung der Nachtauskühlung
  • Batteriegepuffert

Schnittstelle LonWorks LON-FTT10

Schnittstelle LonWorks für das Raummodul zur Integration in übergeordnete Systeme.

  • Master: 1 Schnittstelle
  • Zum Einbau auf Steckplatz des Raummoduls
  • Mit Kontrollleuchten (Service, Daten senden, Daten empfangen), Servicetaster und intern verbundene Doppelklemmen
  • Schnittstelle: LonWorks LON-FTT10
  • Netzwerk: Free topology, twisted pair
  • Datenschnittstelle: Standard-Netzwerkvariablen (SNVT)

Schnittstelle BACnet MS/TP oder Modbus RTU

Schnittstelle BACnet MS/TP oder Modbus RTU für das Raummodul zur Integration in übergeordnete Systeme.

  • Master: 1 Schnittstelle
  • Zum Einbau auf Steckplatz des Raummoduls
  • Mit Kontrollleuchten (Fehler, Datenübertragung) und intern verbundene Doppelklemmen
  • Schnittstelle: BACnet MS/TP oder Modbus RTU, Konfigurationsschalter zur Umschaltung
  • Netzwerkadresse und Übertragungsparameter konfigurierbar
  • Kontrollleuchte für Status und Datenübertragung

Rücklaufverschraubung

Rücklaufverschraubung zur Absperrung des Wasserdurchflusses der Wärmeübertrager.

  • Nenngröße: DN 15
  • Nenndruck: PN 10
  • Maximal zulässige Medientemperatur: 110 °C
  • Gehäuse und Schutzkappe aus Messing, vernickelt
  • Ventileinsatz aus Messing
  • O-Ringdichtung aus EPDM

Auslegungsdaten

Aussenluft

  • V_________________[m³/h]

Zuluft

  • V_________________[m³/h]

Raumkühlleistung

  • Q_________________[W]

Raumheizleistung

  • Q_________________[W]


  • LWA_______________[dB(A)]

00240947_0

 Serie
FSL-U-ZAS       Unterflurgerät

 Wärmeübertrager
2       2-Leiter
4       4-Leiter

 Anordnung der Wasseranschlüsse
AR       Rechtsausführung
AL       Linksausführung

 DB-Stütze
       Keine Eintragung: Ohne
S       Mit (Rohrhülse zum Einbau von DB-Stützen M16 als Gewindestützen)

 Regelung
R       FSL-CONTROL II

 Regelungsfunktion
MA       Master (Raummodul und Regelmodul)
SL       Slave (Regelmodul)

 Echtzeituhr
       Keine Eintragung: Ohne
       Nur Master
T       Mit

 Schnittstelle
       Keine Eintragung: Ohne
       Nur Master
B       BACnet MS/TP oder Modbus RTU
L       LonWorks LON-FTT10

 Luftqualitätsfühler
       Keine Eintragung: Ohne
       Nur Master
V       VOC-Sensor

 

 Zulufttemperaturfühler
Z       Mit

 Außenlufttemperaturfühler
       Keine Eintragung: Ohne
       Nur Master
A       Mit

 Heizventil
HV       Mit

 Rücklaufverschraubung Heizkreis
R       Mit

 kVS-Wert Heizventil
0,25
0,40
0,63
1,00

 Kühlventil
       Nur Vierleiter-Systeme
KV       Mit

 Rücklaufverschraubung Kühlkreis
R       Mit

 kVS-Wert Kühlventil
0,25
0,40
0,63
1,00


Dezentrale Lüftungsgeräte sind technisch hochwertige Produkte, die viele Möglichkeiten bei der Gerätekonfektionierung bieten. Zur detaillierten Klärung der Gerätespezifikation für Ihren Einsatzfall wenden Sie sich bitte an eine TROX Niederlassung.

 

Einbaubeispiele, Einbaudetails, Grundlagen und Definitionen

  • Einbaubeispiele
  • Einbaudetails
  • Grundlagen und Definitionen

Einbau und Inbetriebnahme

  • Einbau in Doppel- und Hohlraumböden
  • Einbau und Erstellung aller Anschlüsse und Lieferung des Befestigungs-, Verbindungs- und Dichtungsmaterials kundenseitig
  • Rohbautoleranzen mit den vier Justierfüßen ausgleichen (Verstellbereich 45 mm)
  • Öffnungen in der Fassade oder Außenwand, vorzugsweise mit Gefälle nach außen, kundenseitig vorsehen
  • Witterungsschutz der Außenluft- und Fortluftöffnungen kundenseitig vorsehen
  • Möglichkeiten zur Entleerung und Entlüftung kundenseitig

Definitionen

LWA [dB(A)]

Schallleistungspegel

tPr [°C]

Primärlufttemperatur

tWV [C°]

Wasservorlauftemperatur kühlen/heizen

tR [C°]

Raumtemperatur

tAN [C°]

Ansaugtemperatur der Sekundärluft

QPr [W]

Thermische Leistung Primärluft

Qges [W]

Thermische Leistung gesamt

QW [W]

Thermische Leistung Wasser kühlen/heizen

VPr [l/s/m³/h]

Primärluftvolumenstrom

VW [l/h]

Wasservolumenstrom kühlen/heizen

V [l/h]

Volumenstrom

∆tW [K]

Temperaturdifferenz Wasser

∆pW [kPa]

Wasserseitiger Druckverlust

∆pt [Pa]

Gesamtdruckverlust luftseitig

∆tPr = tPr - tR [K]

Temperaturdifferenz zwischen Primärlufttemperatur und Raumtemperatur

∆tRWV = tWV - tR [K]

Temperaturdifferenz zwischen Wasservorlauf und Raumtemperatur

∆tWm-Ref [K]

Temperaturdifferenz mittlere Wassertemperatur und Referenztemperatur

Hauptabmessungen

LN [mm]

Nennlänge

Misch-Quelllüftung

Die Zuluft strömt mit mittlerer Geschwindigkeit von 1,0 – 1,5 m/s fassadennah in den Raum. Durch die Induktionswirkung werden die Geschwindigkeiten bereits kurz nach dem Lufteintritt in den Raum abgebaut, so dass sich die Zuluft im Kühlfall über die gesamte Bodenfläche quellluftartig ausbreitet. An Wärmequellen wie Menschen und Geräten bildet sich durch natürliche Konvektion eine Auftriebsströmung, so dass primär in diesen Bereichen die Luft ausgetauscht wird.

Wärmeübertrager

Der maximale wasserseitige Betriebsdruck für alle Wärmeübertrager beträgt 6 bar.

Die maximale Wasservorlauftemperatur (Heizkreis) für alle Wärmeübertrager beträgt 75 °C, beim Anschluss mit flexiblen Schläuchen empfehlen wir die Vorlauftemperatur auf 55 °C zu begrenzen. Andere Drücke und Temperaturen auf Anfrage!

Die minimale Wasservorlauftemperatur (Kühlkreislauf) empfehlen wir auf 16 °C zu begrenzen, damit keine dauerhafte Taupunktunterschreitung erfolgt. Bei Geräten mit Kondensatwanne kann die Wasservorlauftemperatur auf 15 °C reduziert werden.

Wärmeübertrager mit 2-Leiter-System

Luft-Wasser-Systeme mit 2-Leiter-Wärmeübertrager können zum Heizen oder Kühlen verwendet werden. Ein sogenannter Change-over-Betrieb ermöglicht es, das mit allen Geräten an einem Wasserkreislauf im Sommer nur gekühlt und im Winter nur geheizt werden kann.

Wärmeübertrager mit 4-Leiter-System

Luft-Wasser-Systeme mit 4-Leiter-Wärmeübertrager können zum Heizen und Kühlen flexibel verwendet werden. In der Übergangszeit kann es z. B. vorkommen, dass ein Büroraum morgens noch geheizt wird und am Nachmittag gekühlt werden muss.

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